Dreikornbrot

Für 1 Kg Dreikornbrot

90 g Dinkelmehl (Typ 630)
90 g Roggenmehl (Typ 1150)
400 g Weizenmehl (Typ 550)

400 g Wasser
12 g Salz
0,5 g Frischhefe

Außerdem:
Gärkörbchen
Gusseiserner Topf (ca. 25 cm Durchmesser)
Leinentuch

Herstellung des Dreikornbrotes:

Für den Teig die Mehle und Salz in einer großen Schüssel mischen. Das Wasser abwiegen und einen kleinen Teil davon abnehmen. In diesem wird die Hefe aufgelöst.

Solltet ihr keine genaue Waage haben – 0,5 Gramm sind ca. die Länge eines kleinen Fingernagels. Das Wasser gebe ich nach und nach in die Schüssel, damit das Mehl das Wasser besser aufnehmen kann. Zum Schluss kommt das Hefewasser hinzu.

Ihr könnt den Teig mit den Händen gut durchkneten. Ich lasse dieses allerdings von meiner Küchenmaschine mit Knethaken machen. Sobald der Teig gut durchgeknetet ist, kommt dieser in eine große, frische Schüssel. Diese wird mit Klarsichtfolie abgedeckt und an einen ruhigen Ort bei Raumtemperatur untergebracht. Es ist darauf zu achten, dass die Teigoberfläche immer etwas feucht bleibt. Dieses unterstützt den Teig beim Wachsen.

Ruhephase und Dehnübungen:

Der Teig ruht nun 24 Stunden. Wobei dieser alle 8 Stunden aufgezogen, sprich gefaltet und gedehnt wird. Nach 16 Stunden Ruhezeit muss man mit Teig etwas vorsichtiger umgehen, da er schon sehr aufgegangen ist und man den entstandenen Sauerstoff im Brot behalten möchte.

Nach 24 Stunden wird der Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und in Form gebracht. Der Brotteigling reift nun, über Kopf, im Gärkörbchen. Wenn ihr keins habt, ist es auch nicht schlimm. Ihr könnt auch eine normale Schüssel nehmen und diese mit einem Leinentuch auslegen. So darf der Teigling noch eine Stunde ruhen bevor dieser in den Ofen kommt.

Während der Teig reift, den Ofen mit dem gusseisernen Topf auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Anschließend den Teigling auf ein Backpapier vorsichtig legen und dieses in den Topf geben. Das Brot wird nun bei 230°C 35 Minuten mit geschlossenem Deckel gebacken.
Den Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten backen.

Zum Auskühlen wird das Brot aus dem Topf auf ein Kuchengitter gesetzt.

Tipps und Tricks fürs Dreikornbrot:

Wenn ihr wollt, könnt ihr den Teigling vor dem Backen noch einschneiden. Entweder mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge. Passt aber bitte auf eure Finger auf!

Mit dem Einschneiden könnt ihr das Aufbrechen der Kruste etwas mehr steuern, sodass nicht ganz so harte Kanten entstehen.

Ich weiß, jeder liebt frisch gebackenes Brot. Aber wartet bitte mit dem Anschneiden, bis es komplett ausgekühlt ist. Dadurch ist das Brot stabiler und zerreist euch nicht so schnell.

Ich wünsche euch einen guten Appetit.

Habt ihr Lust auf „richtige“ Körner im Dreikornbrot? Kein Problem ihr könnt alle Körner die ihr mögt hinzufügen. Bei einem Brotteig von ca. 1 Kg empfehle ich knapp 150 g Körner zu verwenden.

Ein Beispiel: Ihr könnt 150 g Roggen-, Weizen- und Dinkelkörner verwenden und diese mit 350 g Wasser eine Stunde lang, mit geschlossenem Deckel, köcheln lassen. Das Wasser sollte vollständig aufgenommen sein, damit das Dreikornbrot nicht zu nass wird. Die Körner auskühlen lassen und diese dann mit unter den Teig mischen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.